„Was kostet so ein Chatbot?“ ist die häufigste Frage in unseren Erstgesprächen. Die ehrliche Antwort: Es kommt darauf an, was er können soll. Dieser Artikel zeigt, welche Faktoren den Preis bestimmen – und wie du ausrechnest, ob es sich für dich lohnt.
Die vier Kostenfaktoren
1. Wissensbasis. Ein Bot, der 30 häufige Fragen anhand deiner Website beantwortet, ist schnell eingerichtet. Soll er hunderte Dokumente, Produktdaten oder Handbücher beherrschen, steigt der Aufwand für Aufbereitung und Tests.
2. Kanäle. Website-Chat ist der einfachste Einstieg. WhatsApp erfordert eine Business-Anbindung, ein KI-Telefonassistent zusätzlich Sprachverarbeitung und Telefonie.
3. Anbindungen. Ein Bot, der nur antwortet, ist günstig. Ein Bot, der Termine bucht, Bestellungen nachschlägt oder Leads ins CRM schreibt, braucht Schnittstellen – das ist meist der größte Posten, aber auch der mit dem größten Nutzen.
4. Gesprächsvolumen. Die laufenden Kosten hängen davon ab, wie viele Gespräche geführt werden und wie lang sie sind.
Einmalige und laufende Kosten
| Posten | Einmalig | Laufend |
|---|---|---|
| Konzept, Gesprächsleitfaden, Datenschutzkonzept | ✓ | |
| Aufbau der Wissensbasis | ✓ | Pflege bei Änderungen |
| Anbindungen (Kalender, CRM, Shop …) | ✓ | |
| Tests mit echten Fällen | ✓ | |
| Nutzung des Sprachmodells | ✓ (nach Verbrauch) | |
| Plattform / Hosting | ✓ | |
| Auswertung & Optimierung | optional |
Seriöse Anbieter nennen dir beides vorab. Bei uns erhältst du nach dem kostenlosen Erstgespräch ein Festpreisangebot für die Einrichtung und eine transparente Schätzung der laufenden Kosten.
Rechnet sich das? Eine einfache Überschlagsrechnung
Nimm zwei Zahlen aus deinem Alltag:
- Verpasste Anfragen: Wie viele Anrufe oder Nachrichten pro Woche bleiben unbeantwortet oder werden zu spät beantwortet? Wie viele davon wären Aufträge geworden – und was ist ein Auftrag wert?
- Zeit für Standardfragen: Wie viele Stunden pro Woche gehen für immer gleiche Auskünfte drauf? Multipliziert mit deinem internen Stundensatz.
Beispiel: Ein Betrieb verliert pro Woche zwei Anfragen, von denen jede vierte ein Auftrag über 1.500 € geworden wäre. Das sind rund 3.000 € entgangener Umsatz im Monat – und damit ein Vielfaches der typischen laufenden Kosten eines Assistenten.
Worauf du bei Angeboten achten solltest
- Antworten nur aus geprüften Inhalten – und saubere Übergabe an Menschen, wenn der Bot unsicher ist.
- Datenschutz: Auftragsverarbeitungsvertrag, Datensparsamkeit, klare Auskunft, wo Daten verarbeitet werden.
- Kennzeichnung als KI – nach EU-KI-Verordnung Pflicht.
- Keine Blackbox: Du solltest Gespräche einsehen und Inhalte selbst anpassen können.
- Testphase mit echten Fällen vor dem Go-live.
Fazit
Ein KI-Chatbot ist keine Frage von „billig oder teuer“, sondern von Nutzen pro Monat. Starte klein – mit den 30 häufigsten Fragen und Terminbuchung – und erweitere, wenn die Zahlen stimmen. Details zu Funktionen und Ablauf findest du auf unserer Seite KI-Chatbot für Unternehmen; wie du KI insgesamt sinnvoll einführst, zeigt die KI-Beratung.




